Wissenswertes über Brome

Wussten Sie schon, dass

  • 1203 der Welfe Heinrich seinem 1184 geborenen Bruder Wilhelm eine Urkunde mit einer Anteilsbestätigung ausstellte, in der Brome als Urbs – gemeint ist eine Burg in deren Schutz sich eine Siedlung gründete, genannt wurde.
  • 1203 sich die Burg Brome im welfischen Besitz befand und damit die erste urkundliche Erwähnung der Burg und damit Bromes erfolgte.
  • 1219 Erzbischof Albrecht von Magdeburg die Burg eroberte und zerstörte, nur weil der Ritter Karo als Ministerial auf der Burg den Erzbischof einmal gefangen genommen hatte.
  • 1292 Brome erneut an den Markgrafen von Magdeburg fiel, später aber wegen Kinderlosigkeit wieder an den welfischen Zweig ging.
  • 1360 der Herzog Magnus von Braunschweig Burg und Ort Brome an die von Bartensleben verpfändete
  • 1376 Kaiser Karl IV von Tangermünde kommend die Burg Brome in seinen Besitz nahm.
  • 1548 Fritz VII. von der Schulenburg sein Erbgut mit allem Zubehör an Christoph von dem Knesebeck verkaufte und dass dies als erste urkundliche Erwähnung der Mühle gilt.
  • 1661 sich in den Aufzeichnungen des Knesebecker Amtsmannes Wilhelm Schulze Hinweise für eine Windmühle in Brome befinden.
    seit 1706 nach dem Kirchenbuch die Bromer Kirche als „die Kirche der Lieben Frauen“ geführt wurde.
  • 1726 und sich auch 1729 in zwei Kirchenbucheintragungen Hinweise auf die Erbauung einer Windmühle befinden, die sich westlich von Brome in Richtung Voitze auf einer Anhöhe befanden.
  • 1737 von Samuel Walther aus den magdeburgischen Merkwürdigkeiten zu erfahren ist: “wahrer Ursprung und Lauf des Ohra-Flusses in einem Baur-Haus zu Ohrdorf entspringt“.
  • 1806 vom damaligen Pastor Höltby „ein Riss über die total zu erneuernde Kirche zu Brome in den Abmessungen 80 Fuß lang und 30 Fuß breit“ an den Grafen von der Schulenburg gesandt wurde.
  • 1807 in der Nacht vom 3. auf den 4. Juni ein verheerendes Feuer in Brome ausbrach bei dem fast alle strohgedeckten Häuser, so auch die Bromer Kirche in Schutt und Asche gelegt wurden.
  • 1826 der königl. Bromer Einwohner Dierks – seines Zeichens Steuereinnehmer – zum Postwärter ernannt wird und eine Postanbindung nach Gifhorn zu Fuß und mit der Kutsche aufgenommen wird.
  • 1837 und zwar am 20. April vom Apotheker Dietrich Meyer in Brome eine Apotheke eröffnet wurde, nachdem eine vom Apotheker Ferdinand Greif 1808 beantragte Konzession nicht genehmigt wurde.
    Der Apotheker Ernst Friedrich von Hadeln aus ökonomischen Gründen auch Tabak und Zigarren herstellte und veräußerte.
  • 1841 also erst nach 35 Jahren am 24. Mai nach den Plänen des bekannten Kirchenbaumeisters Friedrich August Ludwig Hellner der Grundstein für eine Kirche gelegt wurde und bereits am 4. Dezember 1842 als klassizistischer Saalbau für 600 – 800 Gemeindemitglieder mit einem Kirchturm von 32 m Höheeingeweiht werden konnte.
  • 1842 vom Bromer Apotheker Eduard Burchard ein Altarbild hergestellt wurde, das noch heute in der Brome Kirche hängt.
  • 1854 der Bürger Baucke zum Postmeister ernannt wird und die Poststelle in die Hauptstraße verlegt wurde.
  • 1864 und zwar am 21. November als Vorläufer der Volksbank eine Schulze-Delitzsch-Vereinsbank mit Sitz in der Bahnhofstraße gegründet wurde.
  • 1871 am 18. Juni eine Friedenseiche in der Bromer Ortsmitte gepflanzt wurde und 1877 ein vom Bromer Steinmetzmeister Löde geschaffenes Denkmal aufgestellt wurde.
  • 1872 von 25 Bromer Bürgern am 19. Oktober die Freiwillige Feuerwehr Brome gegründet wurde.
  • 1874 der Bromer Apotheker Wilhelm Brauns mit der Entwicklung der Anilinfarben Weltruhm erlangte und diese in größerem Umfang in handlicher Verpackung zur Nutzung für den Hausgebrauch herstellte.
  • 1877    die von Wilhelm Süpke gegründete Druckerei in     Brome bis 1930 in der Steimker Strasse geführt wurde.
  • 1880 Wilhelm Brauns Brome verließ, nach Quedlinburg zog und dort eine Wilhelm Brauns Anilinfarben GmbH gründete, die noch heute besteht.
  • 1888 die Poststelle in das damalig Stampehl´sche Haus verlegt wurde.
  • 1891 der Land- und Forstwirtschaftliche Verein sich in einem Gesuch an den königl. – preußischen Staatsminister von Maybach in Berlin für eine Bahnlinie mit Bahnhof für den Abtransport ihrer Produkte einsetzte.
  • 1891 sich 37 Bürger des Flecken Brome zu einer Molkereigenossenschaft zusammenschlossen und dass ein Grundstück von Wilhelm Mewes erworben wurde und dass bereits am 12. Oktober die Molkerei in Betrieb genommen wurde.
  • 1910 der Zimmermeister und Bürgermeister Heinrich Schröder auf seinem Zimmerplatz in der Salzwedeler Straße ein Elektrizitätswerk erbaute, das Brome und seine Häuser mit elektrischem Licht versorgte.
  • 1919 und zwar am 1. Januar die Kreissparkasse Isenhagen mit Sitz in Wittingen eine Annahmestelle in Brome einrichtete.
    das Druckereihandwerk in den 20er – 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Brome ein zuhause hatte.
  • 1920 und zwar am 30. Juli das Ehepaar Olga und Albin Boldhaus die Kreuz-Drogerie – Albin Boldhaus gründete.
  • 2004 die Drogerie, die Gisela Heeschen geb. Boldhaus 1995 übernommen hatte, infolge überregionaler Anbieter geschlossen wurde.
  • 1938 die Planungen des Arztes Dr. Adolf André gemeinsam mit dem Tischlermeister Heinrich Schulze für die Einrichtung der „Bromer Lichtspiele“ im Remmler´schen Saal begannen und auch umgesetzt wurden.
  • 1941 und 1943 starke Strömungen eines Hochwassers der Ohre das Pflaster in der Mühlenstraße zerstörte.
  • 1968 die Filmvorführungen im Kino eingestellt wurden und dass eine Neueröffnung im Jahre 1990 keinen Erfolg hatte.
  • 1979 der Ohresee mit zwei Wasserflächen als Hochwasserschutzmaßnahme und zur Förderung des Fremdenverkehrs und zur Erholung für die Einwohner Bromes und deren Gäste entstand.
  • 1981 der niedersächsische Minister des Innern der Gemeinde Brome die Bezeichnung „Flecken Brome“ verlieh.
  • 1989 der Flecken Brome mit den Ortsteilen Altendorf, Brome und Zicherie als „Staatlich anerkannter Erholungsort“ ausgezeichnet wurde.
  • 2001 und zwar am 13. August der Flecken Brome Eigentümer der historischen Bromer Burg und einem weiten Wiesenumland wurde.
  • 2008 im Regionalen Raumordnungsprogramm des Zweckverbandes Großraum Braunschweig Brome als zentraler Ort und Grundzentrum mit den Entwicklungsaufgaben „Erholung“ und „Tourismus“ eingestuft wurde.
  • dass die Bromer Kirche mit einiger Sicherheit aus einer zur Bromer Burg gehörenden Kapelle entstand.
  • seit 01’2011 Brome mit den Ortsteilen Altendorf und Zicherie nicht mehr als staatlich anerkannter Erholungsort eingestuft ist, da die Gültigkeit erloschen ist.

Basisdaten

Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Gifhorn
Samtgemeinde: Brome

Höhe: 66 m ü. NHN
Fläche: 36,66 km²
Einwohner: 3219 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner je km²

Postleitzahl: 38465
Vorwahl: 05833
Kfz-Kennzeichen: GF
Gemeindeschlüssel: 03 1 51 005
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile

Adresse der Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 36, 38465 Brome
Webpräsenz: www.brome.de

Bürgermeister: Gerhard Borchert (CDU)
Letzte Wahl: 11. September 2011
Nächste Wahl: 2016

Lage der Gemeinde Brome im LK Gifhorn
Lage der Gemeinde Brome im Landkreis Gifhorn

(Quelle: Wikipedia)